Methodik der Systemischen Psychotherapie

Die systemische Psychotherapie (“Systemische Familientherapie”) basiert auf einer persönlichkeitsorientierten Gesprächsführung wobei Denkmodelle sowie Verhaltensmuster hinterfragt und in geschützter, ruhiger Atmosphäre mental respektive verbal bearbeitet werden. Dieser von gegenseitiger Wertschätzung getragene Dialog ist als Expertengespräch zu sehen. Der Klient besitzt detailliertes (Fach-)Wissen über den Inhalt des Bearbeitungsgegenstandes (Anliegen) und der Therapeut ist Experte für die strukturelle, zielorientierte Aufbereitung des Konfliktlösungsprozesses.

Sowohl innere Konflikte also auch Beziehungskonflikte rauben wertvolle Energien, die anderweitig nutzvoll eingesetzt werden können. Der Einsatz vielfältiger systemischer Interventionstechniken in der Psychotherapie – wie unter anderem zirkuläre Fragemethoden, Szenariotechniken, paradoxe Interventionen und die systemische Familien- bzw. Strukturaufstellung – erweitert das Bild der Konfliktsituation, sodass infolge neuer Sichtweisen kreative, harmonische Lösungen entstehen.

Im Gegensatz zu lediglich kurzfristig angelegten Symptombearbeitungen rückt der systemische Therapieansatz die Erforschung der Konfliktursache in den Vordergrund, um eine nachhaltige Konfliktlösung zu ermöglichen.

Ausgehend von der Allgemeinen Systemtheorie werden soziologische Konstrukte wie die “klassische” Familie, Partnerschaft, Lebensgemeinschaft oder Patchwork-Familie beispielsweise als soziales System interpretiert. Der Hauptfokus liegt dabei auf der wechselseitigen Interaktion der Elemente (=involvierte Personen) innerhalb dieses Systems, sprich der Kommunikation und den Verhaltensmustern.

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Dr. Norbert Hochedlinger, Ihr Ansprechpartner für Psychotherapie in Wien.